Maßnahmen und Möglichkeiten
In der Forschungsarbeit haben wir Schwellen und Ausschlüsse in der Versorgung schwer erkrankter, pflegebedürftiger wohnungsloser Menschen analysiert. Diesen Schwierigkeiten wollen wir mit Lösungsideen entgegnen. Diese Ansätze haben wir in die Bereiche Wissen vermitteln, Zugang ermöglichen und Lebensorte gestalten aufgeteilt. Sie sollen auf verschiedene Wirkweisen deuten, wie der Zielgruppe der schwer erkrankten, pflegebedürftigen wohnungslose Menschen in Münster weitere Unterstützung zukommen kann.
Koordinierungsstelle (Case Management)
Zugang ermöglichen
Vernetzen, anbinden, begleiten – Die Koordinierungsstelle arbeitete nach dem Konzept des Case Managements, welches auf die Zielgruppe angepasst ist. Wir begleiten betroffene Menschen so lange, bis koordinierte Hilfemaßnahmen installiert sind. Mehr dazu und die Anmeldung finden sie unter hier [Link]
Gesundheitliche Beratung
Um die medizinisch-pflegerische Versorgung zu verbessern, beraten, wir zu gesundheitlichen Themen. In der Gesundheitliche Versorgungsplanung (GVP) sollen beispielsweise Themen wie die Patient*innenverfügung (PV) behandelt werden. Das bieten wir für einzelne Betroffene, ebenso wie für Fachkräfte an, die anschließend selbst diese Gespräche mit ihren Klient*innen führen können.
Unterstützung als Wegweisende
Gerne stehen wir Ihnen auch bei Fragen oder Unklarheiten zum Thema zur Verfügung. In einem Telefonat oder persönlichen Gespräch werden wir ihnen gerne behilflich sein, an die richtige Stelle zu gelangen oder passende Antworten zu finden.
Übersicht Versorgungssystem
Wissen vermitteln
Um die passenden Angebote auf einem Blick schnell zu finden, haben wir eine Übersicht für das Versorgungssystem in Münster erstellt.
Diese finden Sie hier [Tabelle einfügen oder Link dazu].
Ethische Fallbesprechungen
Brauchen Sie eine Moderation für ethische Fallbesprechungen? Handelt es sich beim Fall um einen (schwer) kranken wohnungslosen Menschen mit Pflegebedarf?
Dann moderieren oder unterstützen wir gerne Ihre ethische Fallbesprechung.
Schulungen
In unserer Forschung konnten wir feststellen, dass (schwer) kranke pflegebedürftige wohnungslose Menschen mit Pflegebedarf oft aufgrund mangelnden Wissens gar nicht oder fehlversorgt werden. Dieses Defizit kann sowohl bei den betroffenen Personen selbst, als auch bei den Fachkräften liegen. Die komplexen Problemlagen – gesundheitlich wie sozial – als auch die Spielregeln der jeweiligen Systeme zu kennen, ist ein hoher Anspruch.
Gerne schulen wir Teams in den Grundlagen zu den Bedürfnissen der Zielgruppe oder zu anderen Themen.
Vernetzungstreffen
Wenn mehr Fachkräfte vernetzt sind, profitieren die betroffenen Menschen grundlegend. Denn dann sind die genauen Rahmenbedingungen der Einrichtungen für alle Beteiligten sichtbar. Ebenso sind Absprachen über „kurze Dienstwege“ möglich. Hierdurch können betroffene Menschen effektiver beraten und zielgerichteter vermittelt werden.
Wir bringen gerne verschiedene Organisationen zusammen und unterstützen die Vernetzung. Auch bei der Vermittlung an eine passende Einrichtung oder Ansprechperson können wir behilflich sein.
Lebensorte gestalten
Derzeit entwickeln wir Konzepte, um die Lebensorte (schwer) erkrankter wohnungsloser Menschen mit Pflegebedarf zu verbessern. Über aktuelle Entwicklungen informieren wir zukünftig an dieser Stelle.